Unser täglich Tor gib uns heute 

Neue Zürcher Zeitung, 20. März 2016

Der heimische Klub ist Gott, Juventus Turin ist der Teufel. In Neapel verbinden sich die katholische Tradition und die Begeisterung für Fussball zu einer neuen Form von Religilösität.
 

 

ZUM ZEITUNGSARTIKEL 

 

Es ist 2 Uhr 15 morgens am Flughafen von Neapel, und 3000 Menschen warten. Männer und Frauen. Alte und Junge. Akademiker und Arbeitslose. Sie sind in Autos und auf Mopeds hierhergefahren. Sie schwenken Fahnen und singen: «Du bist mein einziger Glaube.» Eben ist der Flieger aus Turin gelandet, er bringt die Helden des modernen Neapel nach Hause: die Fussballmannschaft Società Sportiva Calcio Napoli.

Wenige Stunden vorher ging in Turin ein Spiel zwischen zwei Erzfeinden zu Ende: Juventus gegen Napoli, Tabellenzweiter gegen Tabellenerster der Serie-A-Liga des italienischen Fussballs. «Dieses Spiel ist auch Politik», sagt ein neapolitanischer Fan vor Anpfiff. Die Zeitungen sprechen von einer «Schlacht in einem Krieg». Napoli ist der einzige Fussballklub des Südens, der den reichen Klubs des Nordens Paroli bieten kann.

0:0 bis zur 88. Minute, zurückhaltender Optimismus bei den Neapolitanern, dann fällt ein Tor für Juventus. Napoli verliert, fällt einen Punkt zurück und damit auf Tabellenplatz 2. Stille, «das haben wir nicht verdient», ist der Tenor der Stunde. Die Bars bleiben leer an diesem Abend, und die ersten Fans fahren zum Flughafen. Um ihre Mannschaft trotz allem zu begrüssen, sie zu Hause willkommen zu heissen. «Weil wir sie bedingungslos lieben», sagen sie einstimmig. In guten wie in schlechten Zeiten.

Seit Jahren müssen die Neapolitaner mit ansehen, wie der Norden einen Meistertitel nach dem anderen einheimst. Aber dieses Jahr träumen sie im Süden wieder vom Sieg. Es geht aufwärts mit Napoli. Das ist auch Trainer Maurizio Sarri zu verdanken: selbst Neapolitaner, Fan des SSC von Kindesbeinen an, ein Spätberufener. Früher war er Bankangestellter, dann trainierte er kleine Vereine. Seit er vergangenen Herbst nach Napoli wechselte, ist die Mannschaft wie ausgetauscht.

Bis zu der Niederlage in Turin siegte sie achtmal in Folge. Seit 26 Jahren war der SSC Napoli nicht mehr so stark, damals hat er seine grössten Erfolge gefeiert, wurde zum zweiten Mal italienischer Meister, gewann den italienischen Pokal (1987), den Superpokal (1990) und den Uefa-Cup (1989). Es waren die Jahre des «Pibe de Oro», des Goldjungen: Diego Armando Maradona. Held, nein, Heiliger in Neapel. 1984 wechselte er als damals teuerster Transfer der Fussballgeschichte vom FC Barcelona in die süditalienische Metropole. Die Nummer 10 ist seither seine, aus Respekt vor dem Ausnahmetalent wird sie nicht mehr vergeben.

Doch all das liegt lange zurück. Seit den neunziger Jahren verblasst auf einer Häuserwand in einem einfachen Viertel Neapels ein drei Stockwerke grosser Maradona. Die Farbe nahm mit den Jahren ab wie der Glanz der Mannschaft. Dort, wo das Gesicht des argentinischen Fussballgotts zu sehen war, wurde ein Fenster aus der Mauer geschlagen. Jetzt kommt die Farbe zurück. Ein einheimischer Künstler hat über Crowdfunding Geld gesammelt, um das Bild zu renovieren.

Die ganze Stadt ist ein Mosaik der Fussballliebe, eine Huldigung an den Sport, an Diego Maradona. Der Tempel seiner Verehrung, die Bar Nilo, liegt im historischen Zentrum. Ein Stehcafé, klein und funktional. Wer möchte, kann nach dem Espresso beten, vielleicht für ein Tor, einen Sieg. Gleich am Eingang steht ein Altar, gewidmet: Maradona. Sein Bild prangt in der Mitte, rundherum Heiligenbilder, darunter die Reliquie: ein paar seiner schwarzen Locken, cappello miracolo. Wunderhaar, eingerahmt in Gold.

1990 soll Hausherr Bruno Alcidi, 54, es auf dem Rückflug eines Europapokalspiels vom Sitz seines Idols genommen und in einer Zigarettenschachtel mit nach Hause transportiert haben. Ein Ungläubiger, der seine Echtheit anzweifelt. «Wir beten Maradona an», sagt Alcidi. «Er hat unser Gesicht wiederhergestellt.» Vorher sei Neapel nur verbunden worden mit Mafia und Müll. «Er hätte mit allen spielen können, aber er hat uns ausgewählt, weil wir ihn am dringendsten brauchten.» Und so verzeihen sie ihm alles. Seine Drogenexzesse, sein uneheliches Kind mit einer Neapolitanerin, für das er lange keinen Unterhalt zahlte.

«Wir sind immer noch sehr anders als der Rest von Italien», sagt Bruno Alcidi. «Wir haben keine Fabriken, wir haben den Fussball.» Hinter der Hingabe an den Fussball steckt bei manchen auch eine Absage an den Staat. Die Neapolitaner fühlen sich von jeher allein gelassen vom Rest des Landes. Das Unglück, der sukzessive Abbau, sagen sie, kam einher mit der Einigung Italiens, das Machtzentrum des neuen Staates lag fortan in Piemont. Neapolitaner lieben das Drama, in eine Lethargie zu verfallen ob der Ungerechtigkeiten, mit der sie vieles rechtfertigen – schlechte Fussballergebnisse eingeschlossen.

«Wir Neapolitaner brauchen Emo- tionen», sagt Autor Maurizio de Giovanni, der in dem Buch «Il resto della settimana» persönliche Fussballgeschichten gesammelt hat. «Als Fan bin ich nie objektiv, ich möchte gewinnen, egal wie.» Jeder, der mit dem SSC Napoli zu tun hat, ist ihm automatisch sympathisch. «Die Fussballbegeisterung ist eine Krankheit, die man in Neapel entweder erbt oder von der man ganz schnell angesteckt wird.» De Giovanni ist als Fussballfanatiker auf die Welt gekommen, wie er sagt. «Ich hatte mit meinem Vater nicht viel Gesprächsstoff. Über Fussball haben wir kommuniziert.»

Auch Laura Fusca, im Süden geboren und im Norden aufgewachsen, hat den Fussball über ihren Vater kennengelernt. Er hat sie sonntags mitgenommen ins Stadion. Doch von Anfang an konnte sie seine Mannschaft mit den rot-schwarz gestreiften Trikots, Milan, nicht leiden. Aus irgendeinem Grund war sie schon als Kind Napoli-Fan. Heute denkt sie, dass sie sich über den Fussball unbewusst mit ihren Wurzeln zu verbinden versuchte.

Laura Fusca, die in Mailand Politikwissenschaft studiert hat, vermag vor einem Spiel nichts zu essen, und verliert Neapel, ist sie zu keinem sozialen Kontakt fähig, sie hat in diesem Jahr deshalb ihren 40. Geburtstag nicht gefeiert. Sie sagt: «Ich führe eine Liebesbeziehung mit der Mannschaft.» Und: «Liebesschmerz ist nichts gegen eine Niederlage von Napoli.» Je mehr man liebe, desto mehr tue eine Enttäuschung eben weh. Vor einem Jahr war die Sehnsucht zu gross, Laura zog von Turin nach Neapel. Stadt und Mannschaft ähneln sich: fähig zu grossem Erfolg und tiefem Fall.

Die territoriale Bindung, das Zugehörigkeitsgefühl eines Klubs zu einem Ort, ist in Neapel stärker als anderswo. «Als einzige von allen grossen Städten Italiens haben wir nur eine Mannschaft. Rom, Mailand, Turin haben zwei», sagt Vincenzo Evangelista, 41, Besitzer des ersten Napoli-Fanartikelshops. Zu allererst seien Neapolitaner Fans ihrer Stadt. Diese Liebe drücke sich am besten über Fussball aus. «Wir würden immer zu unserer Mannschaft halten, auch wenn sie auf dem Stadtplatz spielte.» Evangelista verkauft Kinderstrampler, auf denen steht: «Kleine Meister wachsen heran.» Sein Blut, sagt er, sei hellblau, azzurro, wie die Farbe der Mannschaft. Anders als etwa Juventus habe Napoli eine Identität, «Juve ist eine Kommerzsache, eine Geldmaschine».

Die Feindschaft mit Juventus wird in Neapel eifrig zelebriert. Es gibt eine Bar, die «Juve Merda» heisst, in einer anderen sind auf der Toilette die Abzeichen der Konkurrenzmannschaften angebracht. Menschen benützen schwarz-weiss gestreifte Müllsäcke mit der Aufschrift «Juve- Sack». Sie halten es für einen Verrat an der Stadt, als Neapolitaner zu einer anderen Mannschaft zu halten. In den Quartieri Spagnoli, unweit des überdimensionalen Maradona-Wandbildes, hängt in einer Gasse zwischen zwei Balkonen ein Spruchband. Darauf steht: «Wenn du aus den Quartieri Spagnoli kommst und zu Juventus hältst, bist du ein Stück Scheisse.»

Es ist Leuten wie Enzo Balzano, 34, gewidmet. Aber der schüttelt darüber nur den Kopf. Er steht wie wenige zu seiner Leidenschaft für Juventus. «Mich hat Del Piero geprägt, für Maradona war ich zu jung.» Balzanos Familie führt einen kleinen Supermarkt im Viertel. Nach der Niederlage gegen Juventus haben sich manche seiner Nachbarn tagelang nicht in seinem Geschäft blicken lassen.

«Ich trenne Sport und Soziales», sagt Balzano. Neapel zu lieben, aber die Fussballmannschaft nicht, das widerspricht sich für ihn nicht. «Die Leute identifizieren sich über die Mannschaft. Sie sehen den Fussball zu politisch.» Ihn regen die auf, die zwar Forza Napoli schreien, aber den Müll auf die Strassen schmeissen. Sie können Neapel nicht mehr lieben als er. «Was wollen sie sich überhaupt mit uns vergleichen? Wir sind ein Ferrari und sie ein Fiat Punto.»

Auch unter den Frauen kursiert in Neapel das Fussballfieber. Mütter beten für den Sieg, damit ihre Kinder wieder zu Abend essen. Und nicht genug, dass die Bürger den Fussball wie eine Religion behandeln, auch Religiöse verehren den Fussball. Eine Klosterschwester, die in Klausur lebt, darf über ihre Leidenschaft mit der ausländischen Presse nicht sprechen. Sie darf die Spiele nicht im Stadion sehen, nicht einmal im Fernsehen. Aber über Radio hört sie manch eines davon, immerhin, sie ist zufrieden – wenn Napoli nur gewinnt.

Auswahl hat sie genug. Es gibt in Neapel fünf Radioprogramme, die täglich über den SSC berichten. Alle Taxifahrer hören Fussballradio, es läuft in den Bars, in den Geschäften. Seit drei Monaten gibt es wöchentlich eine Sendung, die sich mit den akademischen Fans beschäftigt. «Es ist ein Dr.- Jekyll-und-Mr.-Hyde-Syndrom», sagt der verantwortliche Redaktor Roberto Conte, der dafür Staatsanwälte, Philosophen und Chirurgen interviewt hat. Unter der Woche tragen sie Anzüge, lesen in Hörsälen. Beim Napoli-Spiel aber werden sie zum Tier. Architekten, die spucken und schimpfen, Universitätsprofessorinnen, die wüten und weinen.

Und dann gibt es die wie ewig frisch Verliebten, «die sieben Tage die Woche an nichts anderes als ans Spiel denken», die Unkontrollierten, die Ultras. «Ultra zu sein, ist ein Lebensgefühl», sagt einer, der schon seit 1992 dabei ist. Teil einer der grössten Ultragruppen Neapels mit rund 400 Mitgliedern, dominierend im historischen Zentrum und in der Kurve A. Weil sie gern im Verborgenen bleiben, verrät er seinen Namen nicht, nur sein Alter, 42 Jahre. Ultra zu sein, bedeutet auch, seine Stadt zu verteidigen. «Man erbt das Gefühl des Hasses auf die Mannschaften des Nordens.» 

Die Ultras empfinden sich als eine Familie, die der Fanatismus für den Fussball eint. Tiefe Freundschaften entstehen, die ein Leben lang halten. Wer mitmachen will, muss sich erst beweisen, muss Spruchbänder basteln, gern singen. Der anonyme Ultra hat Lieder für seine Mannschaft geschrieben wie Gedichte an die Angebetete. «Nur für dich, nur für dich, nur für dich, singe ich, nur für dich.» Viele Ultras, sagt er, sind als Kinder auf der Strasse aufgewachsen. Als Erwachsene sind sie ihrer Mannschaft nachgereist, in andere Städte Italiens, ins Ausland.

Manche Ultras haben ihre Liebe nicht immer im Griff, haben Hausverbot im Stadion. «Wir sind Teufel und ein bisschen Engel.» Ultras aber seien keine Hooligans, die den Fussball als Ventil für ihre Aggressionen benützten, für ihren Frust. «Ich schlage nur, wenn ich provoziert werde.» Wenn jemand etwa einen falschen Chor anstimmt und Napoli, den Stolz der Neapolitaner, beleidigt. «Wir sterben für diese Mannschaft.» 2014 ist das grausame Realität geworden. Beim Finale des italienischen Pokals wurde Ciro Esposito von einem verfeindeten Ultra in Rom angeschossen. 50 Tage später starb er. Seither taucht überall in der Stadt sein Name auf, Ciro vive, Ciro lebt. Mit 27 Jahren ist er zum Märtyrer geworden.

Auch Patrizia Luongo, 49, gedenkt Ciro auf ihrer Facebook-Seite. Ihr ganzes Profil ist eine Hommage an Napoli. Kein Bild, kein Spruch, die nicht damit zu tun hätten. Patrizia lebt für den Fussball, aber sie ist keine Ultra, weil sie sich nicht verbergen und sich keinen Regeln unterordnen möchte. Immer hat sie zu ihrer Mannschaft gehalten, auch in den Zeiten, in denen Napoli in der C-Liga gespielt hat. 2004 ging der SSC Napoli in Konkurs, 2007 gelang der Wiederaufstieg in die höchste Spielklasse.

«Ich bin aufgezogen worden mit Brot und Ball», sagt Patrizia. Ihr Grossvater, ihr Vater, die ganze Familie ist Napoli-Fan. «Unsere Liebe zur Mannschaft ist irrational.» Das Stadion, sagt sie, sei ihr zweites Zuhause, «dort wird kein Unterschied gemacht zwischen Mann und Frau». Wäre die Krankenschwester Anfang Februar im Stadion von Rom nicht nach einem Tor im Freudentaumel gestürzt und hätte sie sich nicht die linke Schulter dabei verrenkt, dazu den Oberarmknochen gebrochen, sie würde an diesem Abend das Spiel im Stadion von Neapel schauen. Gegen einen zweiten historischen Feind: Milan, dessen Präsident Silvio Berlusconi ist.

22. Februar, 21 Uhr. Ein Montagabend, das Stadion San Paolo, benannt nach dem Apostel Paulus, ist ausverkauft, 60 000 Plätze sind besetzt. Das Stadion sei alt und hässlich, lamentieren die Fans. Seit der letzten Trophäe wurde es nicht renoviert. Aber hier spiegelt sich die Gesellschaft Neapels wider. Wie aus einem Hals singen die Menschen:

«Wir sind Kinder des Vesuvs.» Als der erst 16 Jahre alte Milan-Tormann den Rasen betritt, buht ihn die Menge aus, vor allem die Kurven brüllen. Gianluigi Donnarumma ist in der Nähe von Neapel geboren, spielt aber bei Milan.

In der 39. Minute fällt dann das erste Tor. Lorenzo Insigne, der einzige Neapolitaner bei Napoli, schiesst es. Daniel Bellini, Stadionsprecher, unter den Fans bekannt als Decibel, schreit mehrere Male den Vornamen des Spielers. Das Publikum antwortet mit dem Nachnamen. Adrenalin liegt in der Luft und der Geruch von Böllern, aber schon fünf Minuten später fällt das Ausgleichstor. Die zweite Halbzeit bleibt torlos, das Spiel endet 1:1. Zumindest keine Niederlage, zufriedene Fans aber sehen anders aus.

Egal wie viele Misserfolge auszustehen sind, die Mannschaft zu tauschen, käme für niemanden infrage. «Es wäre, als würde ich eine neue Mama wollen.» Die Partnerin kann man wechseln, sagen die Neapolitaner, nicht aber die Fussballmannschaft. Sie ist die einzige Liebe, der man ewig die Treue hält. In einem der Lieder, die die Fans nicht müde werden zu singen, fragt eine Frau ihren Mann: «Warum verlässt du mich sonntags um 15 Uhr?» Dann, wenn viele Spiele stattfinden. Er antwortet: «Weil ich Napoli mehr liebe als dich.»

Doch so viel Raum der Fussball in den Herzen und Köpfen der Menschen einnehmen mag, so wenig physische Fläche ist in Neapel für ihn übrig. Es gibt keine Fussballplätze, weder in den Vorstädten mit ihren Wohnkomplexen noch in der stark frequentierten Altstadt und ihren engen Gassen.

Also malen die Kinder die Tore auf Hauswände, machen Plätze zu Stadien. Eine Ausnahme ist die Piazza Mercato. Einst war sie ein Meer aus Autos, aber der ehemalige Parkplatz gehört nun den Kindern. Zwei Tore sind aufgestellt, sie sind löchrig, niemanden stört das. «Auf asphaltiertem Boden lernt man das Spielen», sagt ein Mann beim Vorbeigehen und nickt den Kindern zu.

Sie tragen keine Trikots, spielen in alten Trainingsanzügen. Alle wollen sie einmal grosse Kicker werden, für Napoli gewinnen, für ihre Stadt. Was einmal war, das sind für sie nur Geschichten. «Maradona», sagt ein 11-jähriger übergewichtiger Knabe, der nur Neapolitanisch spricht, «ist ein alter Mann.» Wichtig ist er allenfalls noch so wie die Heiligenstatuen in den Kirchen Neapels. Sie verehren jetzt einen neuen Argentinier, der bei Napoli spielt: Gonzalo Higuaín, Nummer 9, seine Trikots verkaufen sich derzeit am besten. Mädchen schauen den Buben beim Spielen zu, mit roten Lippen und in kurzen Röcken fahren sie auf Mopeds ohne Helm um sie herum. Die Buben interessiert das nicht. Sie sind viel zu beschäftigt mit ihrer ersten Liebe. 

 

 
Foto: Sergio Siano