Jenseits von Papua  

Neue Zürcher Zeitung, 7. August 2016

Eine letzte, nostalgische Reise mit Schwester Kathrine durch Papua-Neuguinea, wo die 78-Jährige ein halbes Jahrhundert lang als Missionarin tätig war. War es ein gutes Leben?   

 

ZUM ZEITUNGSARTIKEL 

 

Ihr Blick ist über sattes Dschungelgrün gerichtet, vor ihr der mächtige Sepik-Fluss, hinter ihr die Bergshilouetten Papua Neugineas. Aber Missionsschwester Kathrine, Dienerin des Heiligen Geistes (SSpS), ist vertieft in Gedanken, sie sagt: „Solange es diese Geisterhäuser gibt, wo die Leute ihre heidnischen Riten praktizieren, kann es keinen echten christlichen Glauben geben“. Sie seufzt, denn ihn zu verbreiten ist ihre Lebensaufgabe.

Das erste Mal steht sie zuvor in einem „Haus Tambaran“ und schaut sich um, an diesem Ort geheimer, ihr noch immer fremder Zeremonien. Einheimischen Frauen ist der Zugang zu den Geisteshäusern verwehrt, weil die Männer glauben, sie erlangten durch ein Betreten zu viel Macht. Ausländerinnen fürchten sie hingegen nicht - auch dann nicht, wenn sie seit 48 Jahren im Land leben wie Schwester Kathrine.

Düster ist es im Inneren, das Tageslicht kämpft sich seinen Platz durch Ritzen im Holz. Eine kindergroße Puppe steht im Eck, sie verkörpert den Geist des Hauses. Mehrere Meter lange Masken grinsen von der Decke, am Boden ein ausgehauener Baumstamm verziert mit Schnitzereien - ein Buschtelefon wie aus der Steinzeit. Die jungen Männer im Raum tragen ein Kleid aus Narben auf der Haut, Schnitte mit der Rasierklinge auf Brust und Rücken, deren Muster an die Haut eines Krokodils erinnert. Es gilt im Sepik als spirituelles Schöpferwesen, das Krokodil soll den Menschen erschaffen haben. Das Weltbild der Menschen in Kaningara, es könnte nicht weiter entfernt sein von dem Schwester Kathrines.

Kaningara ist die vorletzte Station auf unserer Reise durch Papua Neuginea. Drei Wochen lang sind Schwester Kathrine, meine Freundin Vicky und ich gemeinsam durch das Land gereist. Schwester Kathrine ist Vicky Großtante, 1938 als viertes von acht Kindern in einem kleinen Südtiroler Bergdorf geboren, unserem Nachbarort. Mit 30 ging sie als Steyler Missionsschwester nach Papua Neuginea. Seit Kindheitstagen malen Vicky und ich uns aus, wie ihr Leben dort aussehen mag, die Sehnsuchtsdestination verbindet uns und der Wunsch, sie irgendwann einmal in der wilden Ferne zu besuchen.

Wir sind ihr vierter Besuch in knapp 50 Jahren. Für Schwester Kathrine Gelegenheit, Freunde und Orte wieder zu sehen, „wer weiß ob ich wiederkomme“, und Resümee zu ziehen über ein halbes Jahrhundert Missionsarbeit. Was hat das Engagement in ihren Augen gebracht? Wie hat sich die Mission in den Jahren verändert und, hätte sie die Wahl, würde sie sich wieder für ein Leben in der Ferne entscheiden, wie einst 1968?

Im Juni 2016, 53 Jahre später, spricht sie Englisch fast fließender als Deutsch, betet den Rosenkranz in eben dieser Sprache, während sie auf dem Weg ist in die Hochlandprovinz Enga. Acht Jahre hat sie hier verbracht, hat unterrichtet und Fortbildungen geleitet. Ein wenig besuchter Ort in einem wenig besuchten Land. Die Leute aus Enga seien speziell, warnt sie vor Ankunft fast. Rau, starrköpfig, impulsiv. Aber sie fühlt sich wohl bei den Hochlandmenschen, vielleicht, weil sie selbst aus den Bergen kommt. 

In Yampu, einer katholischen Krankenstation, umarmen sie zwei polnische Schwestern zur Begrüßung. Vier Jahre hat sie eine von ihnen nicht mehr gesehen, früher haben die beiden zusammen gewohnt. Die Schwestern führen durch die Station, auf kleinen Füßen folgt Schwester Kathrine in großen Schritten, die Arme auf dem Rücken verschränkt. 

Yampu war früher ein von der Regierung betriebenes, aber verlottertes Leprazentrum, dann wurden die katholischen Schwestern gerufen. Sie sorgten für Ordnung, heilten die Patienten, brachten über sie das Wort Gottes in Sperrgebiete, zu denen ihnen der Zugang in den 60er Jahren noch verboten war. Helfen und bekehren - das Prinzip der Missionshilfe, der Auftrag war geglückt.

Bei Teigspeisen nach Rezepten aus der alten Heimat reisen die Frauen abends durch ihre Erinnerungen, die meisten Sätze beginnen mit „Schwester, weißt du noch?“. Großes Gelächter. Und ernste Gesichter. Probleme sitzen in Papua Neuguinea immer mit am Tisch. Die Schwestern erzählen vom Alltag mit den Aidspatienten, von Kindern, die durch Missbrauch angesteckt wurden. Seit den 90er Jahren verbreitet sich hier das Virus mit der Wucht eines Buschfeuers, nirgendwo im Land gibt es so viele Neuansteckungen wie in Enga. Für Schwester Kathrine ein Unrecht, und Ungerechtigkeiten haben sie immer schon wütend gemacht. 

Magdalena Mair ist 14 Jahre alt, als der Wunsch in die Mission zu gehen, in ihr wächst. Den Menschen das Konzept der Liebe zu bringen, treibt sie an. „Ich habe meine Berufung über das Lesen erhalten.“ Jesusknabe, Negerkind, Stadt Gottes heißen die Magazine, die ihr von der Welt berichten, die einmal ihre Heimat werden soll. Von einem Land, in dem viele Ungläubige leben und es viel zu tun gibt im Dienste des Herrn: Papua Neuginea. „Bringt das Wort Gottes in die Welt“, habe Jesus gesagt. Alle haben ein Recht darauf es zu hören, auch die Heiden. Besonders sie. 

Als sie als Jugendliche zuhause den Berufswunsch Klosterfrau äußert, ist der Vater, ein Wirt, zuerst dagegen. Fünf Jahre arbeitet sie im Gasthaus mit, dann kann sie auch ihn überzeugen. Mit 19 verlässt sie ihre Heimat, tritt ein ins Postulat, wird Novizin in Stockerau, Österreich. Sie will Ärztin werden oder Krankenschwester, Berufe mit denen man viel Gutes tun kann. Aber sie sei zu schwach, wird ihr gesagt und mit 1,48 Meter zu klein für den Beruf. Also wird sie Lehrerin, so wie der Großvater schon einer war und ebenso die Tante, studiert fünf Jahre lang in Wien. „Architektin der Zukunft“ nennt sie den Beruf. Mit dem Namen ihrer Mutter, Kathrine, erreicht sie 1968 als Geistliche Ozeanien.

Fortan ist sie eine von zehntausend Steyler Missionaren, die heute in rund siebzig Ländern der Welt arbeiten. 1875 wurde die „Gesellschaft des Göttlichen Wortes“ in Steyl (Holland) gegründet. Vor über 120 Jahren sind die ersten Vertreter nach Papua Neuguinea gereist, es war die dritte Missionsvereinigung auf dem Festland. Sie kämpfte sich ihre Wege durch Dschungel und Flüsse hindurch, vorbei an Vulkanen, Bergen und Geisterglauben. Die männlichen Missionare haben schnell erkannt, dass sie gerade für die Missionierung von Frauen und Kindern Frauen brauchen und so zogen die ersten geistlichen Kolleginnen nach. 

Ein gewöhnlicher Sonntag Anfang Juni im Hochland Papua Neugineas, frühmorgens ist es noch frisch auf 2000 Meter Meereshöhe, leichter Frost liegt auf dem Gras. Auf dem Weg zur Messe begrüßt Schwester Kathrine die Menschen mit „good morning good people“, schüttelt Hände, streichelt Kindern über die Wange. Viele hier kennt sie noch von früher, „you are back, sister“. Der weiße Schleier bedeckt ihr Haupthaar, lässt nur den grauen Ansatz erblicken, über der hellblauen, faltenfreien Tracht trägt sie eine Bilum, eine traditionelle aus Pflanzenfasern hergestellte Netztasche, und eine Tiroler Schürze. Als Kind war sie immer blass. Heute ist ihre Haut braun gebrannt von den vielen Jahren unter der Sonne.

Männer in zu großen Jacken sind zur Messe erschienen, mit ihren Frauen in weiten, blumigen Kleidern. Die Babies tragen sie in einer Bilum um den Hals. Der Geruch von  Schweiß und Schmutz vermischt sich mit Weihrauch. Ein Mann trägt einen Rock aus Blättern, der nicht viel mehr als die Genitalien verdeckt, die Schwestern nennen es „Arschgras“. Als sie in den 60er Jahren nach Papua Neuguinea kam, sieben Jahre vor der Unabhängigkeit, sagt Schwester Kathrine, war dies die Standardbekleidung, manche, noch schlimmer, nackt. Heute habe sich vieles verbessert, Gott sei Dank.

Die Kirche im Hochland ist einfach ausgestattet. Zu Schwester Kathrines Freude ist sie nicht mit bunten Luftballons dekoriert wie viele in Papua Neuginea, zu sehr erinnere sie dann an einen Kindergeburtstag. Die Holzbänke haben keine Lehnen, sind aber voll besetzt. Geistliche in Europa können davon nur träumen. Die Einheimischen preisen den Herrn auf Enga, einer der 800 Provinzsprachen des Landes, sie klatschen, die europäischen Klosterfrauen klatschen nicht. Ein vietnamesischer Pfarrer tadelt die Lithurgiegruppe wie Kinder, weil sie das Gotteshaus nicht ausreichend mit Blumen geschmückt habe. Niemand widerspricht. Er predigt auf Melanesischem Pidgin, auch Tok Pisin genannt, die offizielle Verkehrssprache Papua Neugineas. Einst wurde die reduzierte Sprachform von den Steyler Missionaren eingeführt.

An sieben Orten in Papua Neuguinea hat Schwester Kathrine gelebt und gearbeitet. „Wir Schwestern sind überall zuhause“, sagt sie fast selbstverständlich. Die beste Zeit, sie war vielleicht die in Mount Hagen. Acht Jahre lang hat sie dort am Trinity Teacher College Einheimische zu Volksschullehrern ausgebildet. Es müssen mehrere Tausende gewesen sein, so genau weiß sie das nicht mehr. Einmal auf unserer Reise trifft sie auf einen ehemaligen Schüler, nun Volksschullehrer seines Heimatortes. Sie erkennt ihn nicht, er sie sofort. Schwester Kathrine hat ihm einst Schulgeld bezahlt, als er überlegt hatte das Studium abzubrechen. „Sie war wie eine Mutter für mich“, sagt er. Die Rührung lässt sie sich nich anmerken, hinter der eckigen Brille blickt sie hervor und sagt: „Ich war nicht immer sanft“. Noch immer hat sie etwas Lehrerhaftes an sich, einen strengen Blick, aber immer folgt auf ihn ein Schmunzeln. 

Von Mount Hagen fahren wir weiter durch das Hochland, vorbei an Betelnuss spuckenden, betrunkenen Männern am Straßenrand und Werbung für Bier, obwohl Alkohol in der Provinz streng verboten ist. Schwester Kathrin möchte im Krankenhaus von Kundiawa Halt machen, um einen Patienten zu besuchen. Salomon, 18 Jahre, einer ihrer Schüler. Vor fünf Tagen wurde er am rechten Fuß operiert, chronische Entzündung. Schon lange hat er die Operation aufgeschoben, weil das Geld fehlte. „Er hätte beinahe den Fuß verloren“. Also hat sie die Kosten übernommen, bezahlt vom Weihnachtsgeld, das ihr der Bruder schickt. Geduldig wartet sie vor dem Zimmer, bis ein Arzt erscheint. Sie drückt Salomon, es geht ihm gut, Schwester Kathrine kann weiterziehen.

Das östliche Hochland ist mit einem öffentlichen Kleinbus eine Tagesreise von der Küste entfernt. An manchen Stellen gleicht die Straße einem Waschbrett, tiefe Rillen wechseln sich ab mit Löchern so groß, dass sich Hunde darin verkriechen könnten, aber die Straße wird trotzdem Autobahn genannt - weil sie die Einzige ist, eine Alternative sind nur Flugzeuge. Schwester Kathrine sitzt im Public Motor Vehicle und liest im Südtiroler Katholischen Sonntagsblatt, Ausgabe für Ausgabe kommt es aus der alten Heimat eingeflogen. Bei einem Wort wird sie stutzig, der Papst sei für Selfies zur Verfügung gestanden, „was ist ein Selfie?“ fragt sie. Auf der Fahrt lernt sie noch etwas Neues kennen, er schmeckt besser als er aussieht, dieser Müsliriegel aus der alten Heimat.

Die katholische Mission Alexishafen ist die größte Missionsstation im Land, traumhaft liegt am Meer eine alptraumhafte Vergangenheit: im Zweiten Weltkrieg haben hier viele Schwestern ihr Leben gelassen. Immer wenn sie hier ist, besucht Schwester Kathrine den Friedhof, den Mat Mat, wie man ihn auf Pidgin nennt. Eine Frau freut sich nachher besonders auf sie, die beiden kennen sich ein Leben lang. Es ist Schwester Raingarde, 91 Jahre, die Älteste im Orden, geboren im selben Dorf wie einst Schwester Kathrine.

Sie war das Mädchen vom Haus gegenüber der Brücke, als Kind hat sie Schwester Kathrine im Kinderwagen durch das Dorf spazieren gefahren. Heute, fast sieben Jahrzehnte später, sind die Rollen vertauscht. Die Jüngere schiebt die Ältere im Rollstuhl durch das Kloster, reibt einen Apfel für sie zu Brei. Am Abend schauen die Frauen BBC-Nachrichten, Bilder der Flüchtlingskrise aus Europas Grenzen flackern über den Bildschirm, „es wird schwierig den Islam zu integrieren“, sagt eine Schwester. „Aber wer hilft, wenn nicht wir“, eine andere. Das Gespräch verstummt. Europa mit seinen Problemen wirkt weiter weg als 14.000 Kilometer. 

Nicht alle konnten sich in der fernen Heimat so integrieren wie sie, die nur einmal Heimweh hatte, als die Mutter starb. „Integration muss man nicht nur wollen, man muss sie auch können“, sagt Schwester Kathrine. Sie hat Kolleginnen gesehen, die mit der Kultur Papua Neugineas nicht zurecht kamen, die sich vom Essen übergeben mussten oder immer lieblich lächelten, bis sie zusammen brachen. „Es stört auch mich, wenn den Kindern der Rotz aus der Nase hängt wie die Zahl 11, aber dann nehme ich ein Sacktuch und putze ihn weg.“ Manche hätten gedacht, man könne diese Menschen nicht gern haben, „aber ich habe sie gern“. Und dann zitiert sie Friedrich Wilhelm Weber: „Menschen sind die Menschenkinder / aller Zeiten, aller Zonen. / Ob sie unter Birkenbüschen, / ob sie unter Palmen wohnen.“

Nie hat sie es bereut, in die Mission gegangen zu sein. Nicht, als sie alle 18 Tage an Malaria erkrankte. Nicht, als sie drei Gewehre auf sie gerichtet waren oder sie einen Flug verpasste, weil auf der Landebahn Stammeskämpfe tobten. Nur ein Verzicht ist schwergefallen, nie ein Kind zu gebären. Erst wenige Monate im Kloster hört sie von der Ferne ein Baby weinen. „Da hat mir das Herz weh getan.“ Dann spricht sie zu Jesus: Ich verzichte für dich. Früher habe man zu jungen Nonnen gesagt: „Der Bräutigam ist Jesus Christ, weil kein anderer gekommen ist.“ Sie lacht darüber. Seit ihrem ewigen Gelübde trägt sie einen Silberring, darin ist eingraviert: „Ave sponse caelestis“. Gegrüßt seist du himmlischer Bräutigam.

Einmal unterhält sie sich mit einem polnischen Priester über die Mission. Der Priester sagt: „Wir Missionare haben es manchmal zu eilig.“ Die Mission habe nicht immer alles richtig gemacht, sei vielleicht manchmal etwas zu „forsch“ gewesen. Aber die Generalkritik der Anthropologen, die ihnen Kulturzerstörung vorwerfen, wehren sie ab wie lästige Moskitos. „Vieles ist wirklich schlecht“, sagt Schwester Kathrine und erzählt von grausamen Sitten, von Müttern, die ihr erstes Kind töten müssen und stattdessen ein kleines Schwein säugen, von Frauen, die als Hexen verbrannt werden. Aber sind wirklich alle Bräuche schlecht, fragen wir sie? „Die Idee von `Wantok`, dass Clan-Mitglieder füreinander verantwortlich sind, ist gut.“ Aber sie verliere sich in der Stadt. 

Die Reise endet für Schwester Kathrine dort, wo sie angefangen hat. Goroka, die Stadt des ewigen Frühlings, wird ihre letzte Station in Papua Neuginea sein. Hier lebt sie mit sechs anderen Schwestern. Sie kümmert sich um die Hostienbäckerei, gibt dienstags und donnerstags Bibelunterricht, obwohl sie in Pension ist. Es ihr Kampf gegen die selbst ernannten Propheten, die ihre Botschaft durch Goroka schreien und immer mehr Menschen um sich scharen. Drei Prozent nur sind hier katholisch, der niedrigste Wert im Land, durchschnittlich ist es fast jeder Dritte.

Schwester Kathrine spaziert durch den Garten des Klosters. Die Missionsstationen sind ein Stück Europa in der wilden Ferne. Sauber gestutzte Rasen, Blumenbeete, eingerahmt mit einem Zaun, der die Grenzen zwischen drinnen und draußen festlegt. Ursprünglich war das Kloster in Goroka gedacht als Altersheim für die Missionsschwestern. Aber viele Zimmer, bis auf das letzte im ersten Stock, das Schwester Kathrine bewohnt, sind leer. Die meisten Schwestern kehren mit dem Alter in die Heimat zurück, wo sie anders als in Papua Neuginea krankenversichert sind. Schwester Kathrine will bleiben, wenn die Gesundheit es zulässt und viel später einmal in der zweiten Heimat, die nun ihre ist, begraben werden.

Wer wird ihre Arbeit weiterführen? Früher, in den Hochzeiten der Mission, waren über 100 Steyler Missionsschwestern im Land, heute sind noch die Hälfte hier. Aus Europa kommt kaum mehr jemand nach, sagt Schwester Kathrine. Die Zukunft liegt in der Frucht ihrer Arbeit. Es sind die einheimischen Schwestern, auf die sie nun zählt. Die, die einst bekehrten wurden von Menschen wie ihr.